Grenzgangverein Goßfelden e.V.

Aus der Chronik von Goßfelden

850 n. Chr.
Erste schriftliche Erwähnung Goßfeldens in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda.

1273
Hartrad von Goßfelden tritt in den Deutschen Orden von Marburg ein. Beginn der Ordensherrschaft über Goßfelden südlich der Lahn.

1494
König Maximilian bestätigt dem Deutschen Orden das Privileg, die hohe und niedere Gerichtsbarkeit, Stock und Galgen in Goßfelden auszuüben.

1566
Professor Wiegand Orth stirbt auf dem freien Hof zu Goßfelden an der Pest.

1601
Das Rathaus in Goßfelden wird erbaut.

1618 - 1648
Im 30-jährigen Krieg wird Goßfelden schwer heimgesucht.

1749
Die evangelische Kirche wird durch den Landgräflichen Baumeister Giovanni Ghezzy erbaut.

1759
Wiederholte Heimsuchung Goßfeldens im 7-jährigen Krieg.

1773 - 1839
Wirkten Johann Christian Bang und sein Sohn Johann Heinrich Christian Bang als Pfarrer in Goßfelden unterrichteten Schüler und Studenten in klassischen Sprachen.
Die Brüder Grimm, die Geschwister Brentano, v. Savigny und Achim von Arnim weilten wiederholt in Goßfelden.

1788
Die Dorfschaft zählt 68 Häuser mit 365 Einwohnern.

1801 - 1802
Zur Zeit der Herrschaft Napoleons wird die steinerne Brücke in Goßfelden erbaut.

1809
Ende der Ordensherrschaft über Goßfelden

1822
Neben der Kirche wird ein Schulhaus errichtet.

1889
Der Grenzgang lebt wieder auf.

1900 - 1922
Lebt und wirkt der Maler Otto Ubbelohde in Goßfelden.

1901
Die Schule im “Wetteramt” wird erbaut.

1927
Erster Grenzgang nach dem 1. Weltkrieg.

1939
Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges hat Goßfelden 788 Einwohner.

1945
Amerikanische und belgische Truppen besetzen Goßfelden.

1949
Durch den Zuzug von Flüchtlingen ist die Einwohnerzahl Goßfeldens auf nahezu 1200 angewachsen.
Im Oktober 200-jähriges Bestehen des evangelischen Kirchenbaues.

1953
Die Gemeinde Goßfelden feiert ihr 1200-jähriges Bestehen und gleichzeitig das erste Grenzgangfest nach dem 2. Weltkrieg.

1956
Bau der zentralen Wasserleitung.

1964
Die neu erbaute Otto-Ubbelohde-Schule wird eingeweiht.

1971
Goßfelden und Sarnau schließen sich zur Gemeinde “Lahnfels” zusammen.

1974
Die Gemeinde und Gebietsreform führt zur Auflösung der Gemeinde “Lahnfels”; sieben Ortsteile bilden die Großgemeinde “Lahntal” der dringend benötigte Kindergarten wird gebaut.

1975
Die neu erbaute “Lahnfelshalle” wird eingeweiht. Schule, Kindergarten und Lahnfelshalle bilden damit ein kulturelles Zentrum.

1990
Durch die Neubautätigkeit zählt Goßfelden nunmehr 2260 Einwohner.

1999
Goßfelden feiert das 250-jährige Bestehen des Kirchenbaues.

2002
Unsere ehrwürdige alte Brücke feiert ihren 200. Geburtstag.

2003
Trotz Widerstandes der Goßfeldener Bevölkerung werden an der südlichen Grenze zu Goßfelden auf Marburger Seite Windkrafträder errichtet.

2010

  • Einweihung des Otto-Ubbelohde-Rundweges.
  • Grundsteinlegung von Goßfeldens neuer Mitte auf dem ehemaligen Festplatzgelände.

2013
Im Oktober 2013 wird die moderne energiesparende LED-Straßenbeleuchtung in Goßfelden installiert.

2014 
Einweihung des neuen Festplatzes im Gewerbegebiet Sandhute im Mai 2014.

2015 
Das Ende 2014 verlegte Glasfasernetz für schnelles Internet, mit bis zu 50 Mbit, wird am 15. April 2015 in Betrieb genommen.


Der obige Text (bis 1990) stammt von der Bronztafel aus dem Foyer der Lahnfellshalle.